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Die Veröffentlichung dieses Werkes wurde unterstützt vom Landschaftsverband Westfalen-Lippe

Übersicht über die Reihe Bibliothek mittelniederländischer Literatur (BIMILI)

A. Berteloot, G. Claassens, J. Hlatky (Hrsg.): De borchgravinne van Vergi & Die Burggräfin van Vergi

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Band 8

In der kleinen französischen Versnovelle La châtelaine de Vergi geht es um die Pflicht zur Verschwiegenheit in Angelegenheiten der höfischen Minne. Die geheime Liebesbeziehung eines jungen Ritters mit einer verheirateten adligen Dame wird durch die Neugier und die Eifersucht einer Rivalin auf hinterhältige Weise aufgedeckt und der Öffentlichkeit preisgegeben, was unweigerlich das dramatische Ende der Liebenden und der Verräterin nach sich zieht. Der vermutlich um die Mitte des 13. Jahrhunderts entstandene Text erlangte auch außerhalb Frankreichs Bekanntheit, unter anderem in Italien und in den Niederlanden, wo La châtelaine de Vergi gleich zweimal ins Mittelniederländische übertragen wurde. Eine der Übersetzungen, die beide unter dem Titel De borchgravinne van Vergi bekannt sind, entstand nach Aussage ihres Autors im Mai 1315 und ist lediglich in einer einzigen Abschrift überliefert, in der sog. Handschrift-Van Hulthem, einer Textsammlung aus dem frühen 15. Jahrhundert. Von der zweiten Übersetzung sind nur Fragmente erhalten geblieben. Sie stammen aus einer flämischen Handschrift aus der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts. Beide niederländischen Versionen werden hier herausgegeben und erstmals mit einer deutschen Parallelübersetzung versehen.

Die Bibliothek mittelniederländischer Literatur ist auf zwölf Bände angelegt. Niederländische, belgische und deutsche Mediävisten arbeiten zusammen, um die bekanntesten mittel­alterlichen Texte aus dem niederländischen Sprachraum zu ­edieren, ins Neuhochdeutsche zu übertragen und zu kom­mentieren. Die zweisprachigen Ausgaben wenden sich an ­interkulturell Interessierte ebenso wie an Studierende und Wissenschaftler.

ISBN: 978-3-89688-544-9, 116 Seiten, 2016

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Penninc und Pieter Vostaert (Hrsg.): Roman van Walewein & Roman von Walewein

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Band 5

Der um die Mitte des 13. Jahrhunderts entstandene Roman van Walewein ist das bedeutendste Zeugnis der reichhaltigen mittelniederländischen Artustradition. Erzählt wird die Geschichte des Ritters Walewein (Gawein), der einem geheimnisvollen fliegenden Schachbrett folgt, das am Artushof erschienen war. Auf seinem Aventiureweg wird Walewein in einem Berg eingeschlossen, muss gegen Drachen, Frauenräuber und eine ganze Burgbesatzung kämpfen, erhält ein magisches, selbstständig kämpfendes Schwert und gewinnt schließlich die schöne Königstochter Ysabele. Der Text, der nur in einer Handschrift von 1350 vollständig überliefert ist, wird hier erstmals zusammen mit einer neuhochdeutschen Übersetzung, einem Stellenkommentar und einem in die Forschungsprobleme einführenden Nachwort vorgelegt.

Die Bibliothek mittelniederländischer Literatur ist auf zwölf Bände angelegt. Niederländische, belgische und deutsche Mediävisten arbeiten zusammen, um die bekanntesten mittelalterlichen Texte aus dem niederländischen Sprachraum zu edieren, ins Neuhochdeutsche zu übertragen und zu kommentieren. Die zweisprachigen Ausgaben wenden sich an interkulturell Interessierte ebenso wie an Studierende und Wissenschaftler.

ISBN 978-3-89688-401-5, 648 Seiten, 2010

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E. Schmid, C. Strijbosch (Hrsg.): Sankt Brandans Reise

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Band 4

Sankt Brandans Reise ist im 12. Jahrhundert entstanden. Das Buch erzählt von der neun Jahre dauernden Reise des irischen Abts Brandan übers Meer. Zunächst wird berichtet, dass Brandan ein Buch verbrennt, weil er an die darin beschriebenen Wunder nicht glauben will. Um ihn für diesen Unglauben büßen zu lassen, schickt ihn Gott auf seine Reise: er soll mit eigenen Augen sehen, was wahr ist und was gelogen. Diese besondere Version der Brandanlegende hat sich im deutschen und im niederländischen Sprachraum verbreitet. Die mittelniederländische Fassung ist in zwei Handschriften aus der Zeit um 1400 überliefert. Dieser Text wird hier zum ersten Mal zusammen mit einer neuhochdeutschen Übersetzung vorgelegt.

Die Bibliothek mittelniederländischer Literatur ist auf zwölf Bände angelegt. Niederländische, belgische und deutsche Mediävisten arbeiten zusammen, um die bekanntesten mittelalterlichen Texte aus dem niederländischen Sprachraum zu edieren, ins Neuhochdeutsche zu übertragen und zu kommentieren. Die zweisprachigen Ausgaben wenden sich an interkulturell Interessierte ebenso wie an Studierende und Wissenschaftler.

ISBN 978-3-89688-378-0, 160 Seiten, 2009

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R. Schlusemann, P. Wackers (Hrsg.): Reynaerts historie & Reineke Fuchs

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Band 2

Reynaerts historie/Reineke Fuchs,ein Schlüsselwerk in der europäischen Literatur des Mittelalters, hat durch die Übersetzungen in viele verschiedene Sprachen, die Nacherzählungen und Bearbeitungen, allen voran Goethes, einen großen Bekanntheitsgrad erreicht. Der Fuchs Reynaert weiß sich durch seine Schliche, seine Klugheit und die Ausnutzung der Schwächen seiner Gegner immer wieder gewandt aus bedrohlichen Situationen zu befreien. Der spätmittelalterliche Text wird hier zum ersten Mal in einer neuhochdeutschen Übersetzung vorgelegt.

Die Bibliothek mittelniederländischer Literatur (BIMILI) ist auf zwölf Bände angelegt. Niederländische, belgische und deutsche Mediävisten arbeiten zusammen, um die bekanntesten mittelalterlichen Texte aus dem niederländischen Sprachraum zu edieren, ins Neuhochdeutsche zu übertragen und zu kommentieren. Die zweisprachigen Ausgaben wenden sich an interkulturell Interessierte ebenso wie an Studierende und Wissenschaftler.

ISBN 3-89688-256-2, 494 Seiten, 2005