Boudewijn Büch: Der kleine blonde Tod

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Boudewijn Maria Ignatius Büch, 1948–2002, war in seinem Heimatland ein bekannter Autor. Er hinterließ rund drei Dutzend Bücher, die VARA erinnerte u.a. mit einer dreiteiligen Boudewijn Büch DVD Collectie an den Fernsehmacher, und seine Fangemeinde ist nicht nur im Internet lebendig. Otto Rick, einer der wenigen deutschen Journalisten mit fast zwei Jahrzehnten Erfahrung für den niederländischen Hörfunk, übertrug Buch, der sich später Büch buchstabierte, ins Deutsche. Ihn faszinieren die Bilder – Abbilder, Wunschbilder, Zerr- und Trugbilder –, die Büch in seinen Büchern zeichnet. „De kleine blonde dood“ titelte Büch seinen ersten großen Roman. Die Hauptperson darin heißt Boudewijn, Sohn eines deutschstämmigen Juden und einer aus Italien in die Niederlande übergesiedelten Jüdin. Die Familien haben den Holocaust überlebt, und die Geschichte beginnt in den Nachkriegsjahren in W. an der holländischen Küste, wo die Eltern eine Familie gründen.

Boudewijn, inzwischen selbst Vater des kleinen Micky, erinnert sich an seine eigene Jugend, an den Vater, die Familie, das Leben an der Küste, die in den Jahren des Wiederaufbaus und Wirtschaftswunders zum Urlaubsziel vieler Deutscher wird. Und so wird „Der kleine blonde Tod“ zur Erzählung eines einzigen Traumas.

ISBN 3-89688-229-5, 196 Seiten, 2005

Zusätzliche Information

Gewicht 300 g