J. Winkelmann, G. Wolf (Hrsg.): Floris ende Blancefloer

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Band 7

Die Geschichte von Floris ende Blancefloer gehört zu den großen Faszinationsbereichen der mittelalterlichen Epik. Wahrscheinlich Mitte des 12. Jahrhunderts in Frankreich entstanden, fand der Stoff rasch Eingang in fast alle wichtigen europäischen Sprachen und inspirierte Kunst und Literatur bis in die Neuzeit . In dem um 1250 von Diederic van Assenede verfassten mittelniederländischen Text wird erzählt, wie sich die zwei am gleichen Tag geborenen Protagonisten bereits im Kindesalter ineinander verlieben, gewaltsam getrennt werden, sich wiederfinden, dann jedoch in höchste Todesgefahr geraten. Der Text ist nahezu vollständig nur in einer aus der Mitte des 14. Jahrhunderts stammenden Handschrift, aus der ein späterer Benutzer moralisch anstößige Stellen herausgerissen hat, überliefert und wird hier erstmals zusammen mit einer neuhochdeutschen Übersetzung, einem Stellenkommentar und einem ausführlichen Nachwort, das Stofftradition, Entstehungsbedingungen sowie zentrale Interpretationsfragen behandelt, vorgelegt.

Die Bibliothek mittelniederländischer Literatur ist auf zwölf Bände angelegt. Niederländische, belgische und deutsche Mediävisten arbeiten zusammen, um die bekanntesten mittel­alterlichen Texte aus dem niederländischen Sprachraum zu ­edieren, ins Neuhochdeutsche zu übertragen und zu kom­mentieren. Die zweisprachigen Ausgaben wenden sich an ­interkulturell Interessierte ebenso wie an Studierende und Wissenschaftler.

ISBN 978-3-89688-492-3, 314 Seiten, 2014

Zusätzliche Information

Gewicht 390 g