Markus Schroer: Carl Maria von Webers Oberon

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Die triumphale Aufführung des Freischütz am 18. Juni 1821 in Berlin und der Siegeszug dieser Oper bis nach London und Paris hatten Carl Maria von Weber zu einer europäischen Berühmtheit gemacht. So war es nur allzu verständlich, daß Weber aus England ein Angebot erhielt, eine Oper für das Covent Garden Theatre in London zu komponieren. Als er schließlich auf das Angebot einging und man sich auf das Sujet des Oberon geeinigt hatte, war er sich nicht im mindesten bewußt darüber, welch ein künstlerisches Abenteuer ihn erwarten würde. Erst nachdem Weber den gesamten Text des Librettos in Händen hielt ahnte er, daß die englische Oper jener Zeit vollkommen anders gestaltet war als eine kontinentaleuropäische Oper, entsprach doch die englische Oper mehr einem Schauspiel mit Musikeinlagen.

Diese Monographie beschäftigt sich mit einem Werk, das in der Geschichte der Gattung Oper wohl einzigartig ist. Dabei soll gerade die Querständigkeit des Oberon zur kontinentaleuropäischen Operntradition zum Anlaß genommen werden, Webers letzte Oper unter Berücksichtigung der unterschiedlichsten Aspekte möglichst umfassend zu beleuchten. Opernforschung versteht sich hier nicht allein als rein musikwissenschaftlich, sondern durchaus als interdisziplinär ausgerichtet: neben musikalischen Fragestellungen spielen in gleichem Maße auch kulturgeschichtliche Aspekte eine wesentliche Rolle.

ISBN 978-3-89688-404-6, 618 Seiten, 2010

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Gewicht 1012 g