Peter Schmitz, Andrea Ammendola (Hrsg.): Sammeln – Komponieren – Bearbeiten

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Der römische Abbate Fortunato Santini im Spiegel seines Schaffens

Sammeln – Komponieren – Bearbeiten: Dies sind die zentralen musikalischen Wirkungsbereiche Fortunato Santinis (1778–1861). Aus Anlass seines 150. Todesjahres wird jene Schlüsselfigur des römischen Musiklebens in das Blickfeld der Öffentlichkeit gerückt und seine bedeutende, in der Diözesanbibliothek Münster erhaltene Musiksammlung zum Gegen­stand einer Ausstellung gemacht. So prominente Italienreisende wie Felix Mendelssohn ­Bartholdy, Franz Liszt und Otto Nicolai suchten den bibliophilen Abbate mehrfach in Rom auf. Bei ihm betrieb man Quellenstudien, gab Kopien in Auftrag und fachsimpelte über die Meister der sogenannten Römischen Schule ebenso wie über die protestantische Kirchen­musik des Barock. Angesichts der Fülle an Autographen und Abschriften sprach Santinis erster ­Biograph Vladimir Stassov gar von einer der „vollständigsten Musikbibliotheken“ weltweit. In der Tat sind Wert und Umfang der Bestände beachtlich: Zu denken wäre nur an die kostbaren Originalhandschriften Antonio Caldaras, Georg Friedrich Händels und Alessandro Scarlattis. Der Ausstellungskatalog thematisiert u.a. die musikalisch orientierte Romreise des 19. Jahrhunderts, Santinis europäisches Netzwerk an Tauschbeziehungen sowie den Werdegang der Sammlung von Rom nach Münster. Dem als „Sacrae Musices Cultor et Propagator“ bezeichneten ­Musikenthusiasten Fortunato Santini kommt nicht zuletzt vor dem Hintergrund kirchen­musikalischer Restaurationsbewegungen eine Sonderstellung zu.

ISBN 978-3-89688-442-8, 2011, 126 Seiten

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