Resi Röder: Weihrauch und Bohnerwachs

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Eine Jugend als Heimkind

Mit Zwölf abgeschoben ins Heim – Resi Röder erzählt die wahre Geschichte ihrer Kindheit. Der Alltag wird geprägt durch Arbeit, Schläge, Demütigung, Falschheit, Frömmelei und unsinnige Regeln oder Lieblosigkeit. Eingesperrt, ausgebeutet, gedemütigt ist das Heimkind der Willkür und Vorlieben von Betreuern, Behörden oder Erzieherinnen ausgeliefert. Sie durchlebt eine Jugend voller Angst und Drangsal. Doch Resi hält durch – mit dem festen Willen, eines Tages ein freier Mensch zu sein … Ein wahrer, erschütternder und zugleich spannender Bericht.

Resi Röders Leidensweg steht beispielhaft für viele andere. Nur allmählich nimmt die Gesellschaft das Schicksal der Heimkinder zur Kenntnis. Kinderarbeit ist verboten. Dies schreibt das Kinderschutzgesetz von 1903 zwingend vor. Tatsächlich aber setzten sich viele Kinderheime – ob staatlich oder kirchlich – nicht nur in den ersten Jahrzehnten der Bundesrepublik darüber hinweg. Aber das allgemeine Unrechtsbewusstsein bildet sich. Die Notwendigkeit von Aufarbeitung und Entschädigung steht im Raume. Historiker, die Politik und der Gesetzgeber werden tätig. Bei Vielen aber geht es gar nicht um solch amtliche Fragen: Sich endlich offen zu äußern, nicht „schuld“ am eigenen Schicksal zu sein, sondern als Opfer von Unrecht und als zutiefst verletzter Mensch wahrgenommen zu werden.

MdB Dr. Antje Vollmer, Moderatorin des runden Tisches „Heimkinder“ schreibt 2009 an die Autorin Resi Röder: „Ich danke für die großen Anstrengungen, die Sie auf sich genommen haben, das alles zu dokumentieren! Ihre Antje Vollmer“

ISBN 978-3-89688-381-0, 484 Seiten, 2009

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Zusätzliche Information

Gewicht 470 g