Roman Dobrzynski: Die Zamenhofstraße

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DIE ZAMENHOFSTRASSE besteht aus einer Vielzahl bewegender Gespräche zwischen dem polnischen TV-Journalisten Roman Dobrzyński und dem international renommierten Bauingenieur Dr. Louis Christophe Zaleski-Zamenhof (geb. 1925), dem Enkel des Schöpfers der Plansprache Esperanto. Entstehung des Esperanto sowie die Geschichte und die Zukunftsperspektiven der Esperantobewegung sind wesentliche Themen dieser Gespräche, aber Zaleski-Zamenhofs vielfältige Interessen, seine enzyklopädische Bildung und sein an dramatischen Ereignissen reiches Leben führen die Dialogpartner immer wieder zu faszinierenden biographischen, fachwissenschaftlichen und weltanschaulichen Exkursen. Bei der Lektüre dieses Buches hat mich – neben der Fülle interessanter Daten, Fakten und Anekdoten – eines besonders beeindruckt: Der Augenarzt Dr. Ludwig L. Zamenhof (1859 – 1917) war ein echter Philanthrop und ein begeisterter Verteidiger der Menschenrechte. Aufgrund seiner eigenen leidvollen Erfahrungen wandte er sich entschieden gegen jede Form von Nationalismus und Chauvinismus, gegen Diskriminierung nationaler, rassischer und religiöser Minderheiten. Zamenhofs Ziel war nicht esoterische oder sektiererische Sprachbastelei, sondern er schuf unter schwierigsten Bedingungen die Grundlage zur Verwirklichung seiner zutiefst humanistischen Ideen eine wirklich einfache und neutrale Universalsprache, die der Verständigung aller Menschen dient. Besonderes Lob gebührt dem Übersetzer, dem es gelungen ist, die durch die Vielfalt der Themen nicht geringen Schwierigkeiten der Terminologie zu meistern.

Dr. Nikolaus Groß

Latinist

ISBN 978-3-89688-485-5, 326 Seiten, 2012

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Gewicht 390 g