Annette Winkelhorst: PlattFormen

Die Veröffentlichung dieses Werkes wurde unterstützt vom

Landschaftsverband Westfalen-Lippe

Geschichten und Gedichte von heute in münsterländischem Platt

Ist die niederdeutsche (plattdeutsche) Sprache vom Aussterben bedroht? Nicht unbedingt, noch kann der Prozess aufgehalten werden. Erste Versuche gibt es schon, in vielen Schulen und Vereinen werden diesbezüglich Sprachkurse angeboten und das „Plattdeutsche“ gepflegt.

Dieses Buch ist der Versuch, das münsterländische Platt in die heutige Zeit zu integrieren und so auch ein jüngeres Publikum zu erreichen.
Es setzt sich im münsterländischen „Sprachsound“ mit den Alltagsproblemen der heutigen Zeit auseinander. Vielfältig sind die Themen, es geht nicht nur um „Genfood“, „Google“ und „Grufties“, sondern auch um die alltäglichen Begebenheiten im Münsterland.
Die Texte laden zum Schmunzeln, Nachdenken, zum „Tragen von Holzschuhen“ und zum Drücken des „Gefällt-mir-Buttons“ ein, sie sind direkt, kritisch und liebevoll in plattdeutscher „Watte“ verpackt.

Die Autorin Annette Winkelhorst, geboren und aufgewachsen in dem Dorf Wessum bei Ahaus, schreibt seit vielen Jahren Gedichte und Kurzgeschichten in münsterländischem Platt. Noch heute wird diese Sprache im Familienverbund gesprochen.
Sie lebt seit mehr als 20 Jahren im westlichen Ruhrgebiet und ist dort als Ergotherapeutin tätig.

ISBN 978-3-89688-539-5, 80 Seiten, 2015

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Annette Katharina Winkelhorst: Is datt noch achter Coesfeld?

Die Veröffentlichung dieses Werkes wurde unterstützt vom

Landschaftsverband Westfalen-Lippe

Plattdütsche Döhnekes rund üm Reisen, frömde Kulturen un andere Löh

Die plattdeutsche Sprache ist, wie so viele alte Sprachen, vom Aussterben bedroht. Sie wird aber nach wie vor, in ­vorwiegend ländlichen Regionen, noch aktiv gesprochen. Zur Förderung der plattdeutschen Sprache, werden in vielen Schulen Sprachkurse angeboten. In Heimatvereinen werden die alten Geschichten und „Doehnekes“ gepflegt. Es gibt eine Vielzahl an Büchern und digitalen Medien, die in plattdeutscher Sprache geschrieben oder gesprochen werden.
Annette Winkelhorst hat sich in ihrem ersten Buch „PlattFormen“ mit den Themen der heutigen Zeit auseinandergesetzt und das mit viel Humor und Sprachwitz. Das kommt schon dadurch zustande, dass viele moderne Worte nicht direkt übersetzt werden können und so recht lustige Eigenkreationen oder eigenwillige Beschreibungen zustande kamen.

In ihrem zweiten Buch geht es um Erkundungen, die in der frühen Kindheit in Nachbars Garten beginnen und bis in die „weite Welt“ und in fremde Kulturen hinein reichen. Mit münsterländischem Erkundungsblick, liebevollen und humorvollen Beschreibungen setzt sie sich mit fremden Kulturen, Lebensweisen und Begegnungen zwischen den Völkern auseinander, ohne wertend zu wirken. So erfährt die Leserschaft nicht nur etwas über Rastas und Voodoo, sondern auch was man in Nachbars Garten erlebt und dass die Welt nicht in Coesfeld zu Ende ist.

Die Autorin Annette Winkelhorst, geboren und aufgewachsen in dem Dorf Wessum bei Ahaus, schreibt seit vielen Jahren Gedichte und Kurzgeschichten in münsterländischem Platt. Noch heute wird diese Sprache im Familienverbund gesprochen. Sie lebt seit mehr als 20 Jahren im westlichen Ruhrgebiet und ist dort als Ergotherapeutin tätig.

ISBN 978-3-89688-567-8, 116 Seiten, 2017

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„kult(ur) in der Hofanlage im Stadtpark Vreden“

Lesungen, Geschichten und Musik beim Plattdeutschen Nachmittag am Sonntag, 11. Juli, ab 15 Uhr

„kult(ur) in der Hofanlage“: In Kooperation mit der Bürgerstiftung Vreden wird in diesem Sommer eine neue Reihe eingeführt. Das attraktive Kulturangebot lädt in den Sommermonaten an der frischen Luft in den Innenhof der historischen Hofanlage im Stadtpark in Vreden ein. In gemütlicher Atmosphäre im Herzen der Anlage spricht ein buntes Programm die verschiedensten Alters- und Interessensgruppen an. Am Sonntag, 11. Juli, steht dabei der „Plattdeutsche Nachmittag“ an. Von 15 bis ca. 17.30 Uhr gibt es Lesungen, Musik und Geschichten von verschiedenen Beteiligten – natürlich „auf Platt“.

Plattdeutsche Geschichten mit aktuellem Bezug werden an diesem Nachmittag von Doris Homolka aus Bocholt, Agnes Kleingries aus Vreden und Annette Winkelhorst aus Recklinghausen bzw. Ahaus-Wessum vorgetragen. Doris Homolka ist seit vielen Jahren im Plattdütsken Kring in Bocholt aktiv und trägt oftmals beim Heimatverein Bocholt oder beim traditionellen Mittwinterabend in Erve Kots Gedichte des Mundartdichters Egon Reiche oder von Willi Richters vor. Agnes Kleingries schreibt eigene Geschichten im Vredener Platt, die sich häufig mit aktuellen Ereignissen und Begegnungen befassen. Sie ist Autorin mehrerer Publikationen beim Heimatverein Vreden, unter anderem „Van Vreene bes in de wiede Welt“ oder „Schmuggeln: Schmuggler un Kommiesen vertällt“. Annette Winkelhorst wuchs in Wessum auf, schreibt seit Jahren Kurzgeschichten und Gedichte in münsterländischem Sandplatt, sie veröffentlichte bereits mehrere Bücher. Aktuell erschienen ist „Puppkrutt – Pogo – Punkerstewwel“, das „Döhnekes öwwe Subkultur un andere Widerstände in usse Mönsterland“ humorvoll beschreibt.

Die musikalische Begleitung des Programms übernimmt das hiesige Mundartensemble „Mannslöh“, dessen Mitglieder aus Bocholt und Hamminkeln kommen. Die Musikgruppe bildete sich 2006, um zunächst eine CD mit plattdeutschen Liedern – „Dingden, dat is platt“ – für den Verein Dorfentwicklung Dingden zu produzieren. Das heutige Liedgut der „Mannslöh“ besteht aus plattdeutschen, kölschen und irischen Liedern, aber auch aus deutschen und englischen Oldies.

Der Eintritt zum „Plattdeutschen Nachmittag“ kostet 10 Euro, Schüler, Studenten und Auszubildende zahlen 7,50 Euro. Kinder unter 10 Jahren haben freien Eintritt. Es gibt keine Ermäßigung für Rentner und Schwerhebinderte.
Tickets gibt es im Vorverkauf. Der läuft online unter www.reservix.de.
Zudem können in Vreden im kult Westmünsterland (Kirchplatz 14, dienstags bis sonntags 10 bis 17 Uhr) Tickets an der Info-Theke gekauft werden.
Einlass ist ab 14 Uhr. Ein zentraler Parkplatz ist an der Rundsporthalle (fürs Navi: Up de Bookholt 10, Vreden).

Wichtige Hinweise zu den Konzerten vor dem Hintergrund der Corona-Bestimmungen:
Es wird keine Tageskasse geben. Tickets sind nur im Vorverkauf erhältlich. Getränke und Snacks werden vor Ort nicht angeboten, ebenso darf keine eigene Verpflegung mitgebracht werden. Sitzplätze können nur zu zweit nebeneinander oder im Familienverbund belegt werden. Die vorab bereitgestellten Stühle dürfen nicht verstellt werden. Einlass ist immer 60 Minuten vor Konzertbeginn. Auf dem Gelände muss der Mindestabstand von 1,5 Metern beachtet werden. Die Gäste werden gebeten, den Anweisungen der Veranstalter vor Ort zu folgen und sich nur innerhalb der ausgewiesenen Veranstaltungsfläche aufzuhalten. Die Namen und Kontaktdaten, die über das online-Ticketsystem erfasst werden, halten die Veranstalter nach dem Konzert noch vier Wochen lang vor, um die Konzertbesucherinnen und -besucher im Falle einer Corona-Infektion informieren zu können.

Aktuelle Informationen gibt es beim Kreis Borken, Fachabteilung Kultur, E-Mail: kulturamt@kreis-borken.de, Tel.: 02861/681-4283.
Auch am Veranstaltungstag ist diese Telefonnummer erreichbar.