Heribert Limberg: Nur eine dörfliche Idylle

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Der Wiederbeginn der kulturellen Jugendarbeit in Nordrhein-Westfalen in der Nachkriegszeit – Band 9

Nicht gerne erinnert man sich der „Stunde Null“, wo ganz Deutschland in Schutt und Asche lag. Wie Limberg zeigt, fanden sich aber gerade da junge Menschen zu einem fruchtbaren Chorleben zusammen. Schließlich mußte es wieder vorwärts gehen. Heribert Limberg beschreibt beeindruckend den Aufbau einer musikalisch-kulturellen Jugendarbeit nach jahrelanger politischer Unterdrückung im Umfeld der katholischen Kirche am Beispiel des sauerländischen Singkreises Velmede. Intensive Schilderungen musikalischen Wiederbeginns nach dem Zweiten Weltkrieg sind nur selten Gegenstand wissenschaftlicher Untersuchungen. Dazu widmet sich Limberg dem bekannten Musikwissen-schaftler, Komponisten und Gustav-Mahler-Biographen Karl-Josef Müller (1937–2001), der als Knabe ebenfalls dem Singkreis Velmede angehörte. Limberg ist der Erste, der Müllers Leben und Werk authentisch beschreibt. Heribert Limberg (geboren 1928) wohnt in Münster. Er ist Komponist, Chorpraktiker und Herausgeber zahlreicher in Deutschland verbreiteter Liederbücher. Die Neuen Beiträge zur Musik in Westfalen sind seit 1999 die Veröffent-lichungen der Deutschen Gesellschaft für Westfälische Musik und Musikgeschichte (DGWM). Die Gesellschaft ist der Förderverein des Westfälischen Musikarchivs in Hagen mit zahlreichen Musikernach-lässen. Sie widmet sich seit 1962 der Musikforschung Westfalens.

ISBN 978-3-89688-171-X, 60 Seiten, 2003

Zusätzliche Information

Gewicht 120 g