Klaus Goehrke: Vermisste Väter

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Fern von Westfalen | Kleine Reihe Literatur – Band 21

„Auch wenn du es nicht glaubst: Russland gehört zu Europa.“ Das sagt Natalie zu ihrer Tochter Laura, die ihre Sympathie für dieses Land nicht verstehen kann und drängende Fragen stellt: Wieso haben sich Natalie und Max, Lauras verschwundener Vater, ausgerechnet am südrussischen Don kennen gelernt, und warum haben sich die beiden kurz nach ihrer Geburt wieder getrennt? Ihre Oma in Münster gibt zwar über ihren lange verstorbenen Mann Auskunft, der am Don in russische Gefangenschaft geraten war, will aber nicht über Max sprechen. Erst auf seiner Beerdigung in Weimar enthüllt sich Laura, was für ein Mensch ihr Vater war. Auf seinen Spuren fährt sie nun selbst mit ihrem Freund Lars an den Don, wo sie sich heftig in Boris verliebt, der ihr nach Dortmund folgt. Frauen aus drei Genera­tionen, die den Don als ihren Schicksalsstrom erleben…

Klaus Goehrke ist 1939 in Münster geboren und hier, nach kriegsbedingter Unterbrechung, zur Schule gegangen. Nach dem Studium in Berlin ist er 1968 als Lehrer zurückgekehrt, aber dann ins Ruhrgebiet gezogen, um an der Gesamtschule in Kamen tätig zu sein, wo er heute lebt. Er schreibt seit den 70er Jahren, hat Romane und Theaterstücke verfasst und ist mit his­torischen Darstellungen hervorgetreten.

ISBN 978-3-89688-540-1, 332 Seiten, 2015

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Gewicht 270 g