Margit Helga Anna Bauszus: Kriegstagebuch einer Berliner Göre von 1943 bis 1945

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ergänzt aus meinen Erinnerungen

Ich, Margit Helga Anna Bauszus, geb. Borchert, wurde am 30. Juni 1930 in Wittstock/Dosse geboren. Seit meinem 7. Lebensjahr wohne ich in Berlin. 1945 brach ich meine Schulausbildung ab und begann stattdessen eine dreijährige Ausbildung zur Verwaltungsbeamtin beim Bezirksamt Kreuzberg. Dort war ich auch danach bis 1953 als Stadtsekretärin tätig.

Auf meine Hochzeit im Jahr 1952 folgte ein Jahr später die Geburt meiner Tochter und neun Jahre später die meines Sohnes. Ich entschied mich dazu, auf der Peter-A.-Silbermann-Schule, ­einem Abendgymnasium für Berufstätige, das Abitur nachzu­holen, das ich am 13. Mai 1969 bestand. Ein Studium der Germanistik, Biologie und Philosophie folgte. Bis zu meinem 65. Lebensjahr unterrichtete ich an einem Berliner Gymnasium.

Mein Tagebuch beschreibt hautnah das Leben einer Berliner ­Familie in den letzten beiden Kriegsjahren. Auch ständige Todesgefahr kann bis zu einem gewissen Grad Gewohnheit werden und der Mensch lebt nach dem Hoffnungsprinzip. Schiller bringt es auf den Punkt: „… noch am Grabe pflanzt er die Hoffnung auf.“ Keiner kann ständig in Panik leben.

Dass ich jetzt mit 89 Jahren mein erstes Buch herausgeben kann, dafür danke ich meinem sehr lieben Freund Dr. Manfred Dütsch.

 

ISBN: 978-389688-646-0, 118 Seiten, 2019

Zusätzliche Information

Gewicht 300 g