Sigmund Unander: Ein Naturbursche und das Establishment

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Aus dem Norwegischen von Magnus Enxing

Aufgewachsen auf dem Hof Holte in Birkenes, Aust-Agder, Norwegen und von intensiven und fröhlichen Kindheitserfahrungen im Freien geprägt, nimmt die Natur auch heute noch einen großen Stellenwert im Leben Sigmund Unanders ein.
Die Naturverbundenheit beeinflusst das gesamte Leben des Autors. In Süd-Norwegen pflückte er unter Einsatz seines Lebens Zapfen in den Tannenwipfeln. Auf dem Gut Skarhult in Schweden verweilte er als Jagdschüler, während er auf dem Songli Versuchshof für Wildhege für die Registrierung von Wild, den Fang und die Kennung von Hirschen zuständig war. In Orkanger erhielt er sogar den Beinamen Hirschhuf.

Schließlich wurde das Landschaftsschutzgebiet Vassfaret, das Reich des Mikkjel Fønhus, für fünf Jahre sein Arbeitsplatz im Feld. Als landesweit bekannter Bärenforscher gelang Unander das erste Foto eines Bären in der norwegischen Natur.
Auf Spitzbergen in Ny-Ålesund erforschte er Schneehühner, bevor er an der staatlichen Forstschule in Evenstad, Østerdal, Dozent für Fächer rund um die Belange der freien Wildbahn sowie Verwalter der Natur der Zukunft wurde. Seine Feldarbeiten in Wald und Gebirge führte er dabei unbeirrt fort.
1986 kehrte Unander zurück auf den Hof Holte. Bis zu seinem Ruhestand im Jahr 2009 arbeitete er im öffentlichen Wesen und war als Umweltschützer in Lillesand und Vennesla aktiv.

ISBN: 978-3-89688-360-5, 416 Seiten, 2019

Zusätzliche Information

Gewicht 785 g